Claudia bloggt

19 Sep

Hello, it‘s me, Claudia! Ich habe das Assistenz-Praktikum für das Open Mind Festival 2016 ergattert und freue mich sehr meine artistischen Ambitionen über die nächsten Monate auf diesem Blog ausleben zu dürfen. 

Kurz zu meiner Person: seit etwas mehr als zwei Jahren studiere ich nun schon Anglistik und Amerikanistik in Salzburg, eine Entscheidung, die mir als Anglophile nicht schwer fiel. Wenn ich nicht auf der Uni oder in der ARGE zu tun habe, Kaffee verkaufe oder die Nase in einem Buch vergrabe, versuche ich meine zeichnerischen Fähigkeiten nicht ganz verkümmern zu lassen (sh. Bild zu diesem Eintrag). Reisen und andere Länder zu erkunden ist etwas, das ich gerne, aber leider viel zu selten mache. Mit anderen Kulturen in Kontakt zu kommen, ist ein guter Weg die eigene Ignoranz zu bekämpfen. Auch hilft das Reisen, den Kopf frei zu bekommen und die Sorgen des Alltags für kurze Zeit aufs Abstellgleis zu verfrachten. Ich bin sicherlich privilegiert, habe ich doch die Möglichkeit einfach die Notbremse zu ziehen und Entspannung in fernen Ländern zu finden, wenn mir der Alltag über den Kopf wächst. Dies geschieht natürlich in dem Wissen nach Urlaubsende wieder nach Hause zurückkehren zu können. Ums Verschwinden und Entkommen geht es heuer auch beim Open Mind Festival, wenngleich hier eher die unfreiwillige Flucht ins Unbekannte in den Sinn kommt. Den Kontakt mit Menschen, denen die erwähnten Privilegien verwehrt bleiben, die aus der Heimat fliehen und alles Gewohnte hinter sich lassen mussten, halte ich für Augen öffnend. Ob gezwungenermaßen oder freiwillig, das Open Mind Festival 2016 steht ganz im Zeichen der (emanzipatorischen) Realitätsflucht.

Ganz im Stil der Icebreaker am Beginn des Uni-Jahres: Two truths and one lie:
1. Mit elf habe ich meinen ersten Kurzroman verfasst und auf Seite 1 sterben zwei der Hauptcharaktere.
2. Meine Fußballkarriere legte ich vor zwei Jahren wegen Pendelns auf Eis.
3. Als ich im Gymnasium dazu genötigt wurde bei einem Kabarett aufzutreten, ergriff ich nach meinem eröffnenden Satz die Flucht und stürmte von der Bühne.

Auflösung: Obwohl ich vor meinem Kabarett-Auftritt Zitat „weiß wie die Wand“ war, konnte ich meine lähmende Bühnenangst nach der ersten Nummer überwinden und fand letztendlich sogar Gefallen daran. Wer hätte das gedacht?

Lieblingszitat:
„Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic.“
(Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore)

Illustration © Claudia Wiesinger

 

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